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An der nordalgerischen Küste gelegen, etwa 35 km westlich von Oran, erstreckt sich der Strand Plage du Puits entlang der Mittelmeerküste in einer Region, in der Kalksteinklippen allmählich sandigen Flächen weichen. Das Ufer, das den atlantischen Dünungen ausgesetzt ist, die durch die Straße von Gibraltar strömen, weist einen wilden Charakter auf, typisch für diesen Teil des zentralen Maghreb. In unmittelbarer Nähe bietet Plage Sidi Boucif (1,9 km östlich) einen Kontrast durch seinen leichteren Zugang, während Sidi Ali Beach (5,1 km westlich) den Beginn einer Reihe isolierterer Buchten markiert, die sich nach Westen erstrecken. Der Ort selbst bleibt wenig ausgebaut und bewahrt das rohe Aussehen eines offenen Küstenstrandes, wo feiner Sand mit felsigen Zonen wechselt. Das Fehlen von Freizeiteinrichtungen verleiht diesem Abschnitt eine authentische Atmosphäre, fernab der standardisierten Ausbauten von Küstenbadeorten. Die Besucher entdecken eine Bucht mit meist ruhigem Wasser im Sommer, eingerahmt von ockerfarbenen und grauen geologischen Formationen, die von der früheren Bergbauaktivität der Region zeugen. Die mediterrane Helligkeit ist dort am späten Nachmittag besonders intensiv und enthüllt die Nuancen der Küstenfelsen. Keine Überwachungsdienste werden an diesem Strand angeboten, und der Zugang bleibt ohne formalisierte touristische Ausstattung. Die Besucher müssen autonom kommen, mit ihrer eigenen Badeausrüstung. Das Fehlen der Blauen Flagge spiegelt diese Abwesenheit strukturierter Ausbauten wider. Die Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist nicht gewährleistet, da das natürliche Gelände typische Unregelmäßigkeiten von nicht stabilisierten Küsten aufweist.
Der Name „Puits“ (Brunnen) erinnert an die Geschichte der Region: Die Süßwasserbrunnen, die diese trockene Küste einst säumten, dienten lange als Orientierungspunkte für Seefahrer und Karawanen. Die lokale Geologie, dominiert von miozänen Kalksteinen und marinen Ablagerungen, hat eine fragmentierte Küste geformt, wo jeder Strand eine kleine natürliche Bucht darstellt. Während der französischen Kolonialzeit blieben diese Strände von den Touristenrouten weitgehend unberücksichtigt und waren Fischern und Schmugglern vorbehalten, die die Abgeschiedenheit der Küste ausnutzten. Heute bewahrt die Plage du Puits diese Dimension eines Durchgangsortes und nicht eines Endziels, frequentiert von Einheimischen, die ihre geheimen Zugänge und ihre optimalen Badezeiten kennen.
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